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| Camillianum |
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Internationales
Institut fur Theologie der Krankenpastoral
Ziel
Das internationale
Institut für Theologie der Krankenpastoral, "Camillianum",
erhielt seine Approbation vom Heiligen Stuhl am 28. April
1987 und ist der Päpstlichen Theologischen Fakultät
"THERESIANUM" eingegliedert.
Es beabsichtigt, eine neue
Kultur des Lebens und der Gesundheit durch die Vertiefung
der Themen der Gesundheit und des Leidens zu fördern.
Das "CAMILLIANUM"
bereitet die Studenten auf eine ganzheitliche Begegnung
mit dem kranken Menschen vor und möchte sie zur pastoralen
Begleitung der im Krankendienst Tätigen und zum Unterricht
in medizinischen und krankenpflegerischen Ausbildungsstätten
befähigen. Sie sollen lernen, den Bereich des Gesundheitswesens
als einen bevorzugten Ort der Evangelisierung zu betrachten.
Zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in
der Theologie der Krankenpastoral bietet das Institut
eine Bibliothek sowie eine wissenschaftliche Dokumentation
an, erarbeitet pastorale Hilfen, betreut wissenschaftliche
Veröffentlichungen, veranstaltet Treffen und Seminare.
Außerdem arbeitet es
mit jenen Ordensgemeinschaften zusammen, die im Dienst
der Kranken und der Krankenpastoral tätig sind, hilft
den Ortskirchen, die Krankenpastoral zu organisieren und
zu fördern.
Das Institut
wendet sich an alle, die im Gesundheitswesen tätig
sind: Krankenhausseelsorger, Ordensmänner, Ordensfrauen,
Mediziner, Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen, ehrenamtliche
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sie sollen ihre Vorbereitungen
und Motivationen für ihren Dienst vertiefen.
Studienplan
Der Studienplan
des akademischen Kurses garantiert eine umfassende Ausbildung
und verbindet theoretische und praktische Einheiten harmonisch
miteinander, um so die Integration der Theologie in die
pastorale Praxis zu erleichtern. Die verschiedenen Sektionen
bieten unterschiedliche Aspekte unter denen die Welt des
Gesundheitswesens untersucht wird.
Biblisch-theologische Abteilung: Der Mensch in
christlicher Sicht - Der leidende Mensch in der Heilsgeschichte
- Theologie der Leiblichkeit - Theologie der Gesundheit
- Das Leid und das Heil: Phänomenologie und theologische
Reflexion.
Pastorale Abteilung: Krankenseelsorge - Evangelisierung
und Krankensakramente - Seelsorgshilfe und pastorale Beziehung
- Die Krankenpastoral in den christlichen Konfessionen
- Liturgie und Gebet der Kirche für den Kranken -
Die Laien in der Krankenpastoral - Die Pastoral bei den
Sterbenden, praktische Ausbildung.
Abteilung für Psycho-Soziologie: Psychologie
des Kranken - Soziologie der Gesundheit - Die Rechte der
Kranken - Psychologie der religiösen Erfahrung des
Kranken - Organisation und Gesetzgebung im Gesundheitswesen
- Die Logotherapie nach Viktor Frankl und ihr Beitrag
zur Krankenpastoral - Gruppendynamik und ihre Anwendung
- Psychopathologie und Pastoral.
Abteilung für Ethik: Ethik des Lebens und
der Gesundheit - Aktuelle Probleme der Bioethik - Humanisierung
des Gesundheitswesens - Medizin und Pastoral.
Abteilung für Geschichte
und Spiritualität: Geschichte des Gesundheitswesens
und der kirchlichen Tätigkeit auf diesem Gebiet -
Krankheit, Leiden und Tod in der spirituellen Theologie
- Mission und Identität der in der Krankenseelsorge
Tätigen - Charisma und Spiritualität des heiligen
Kamillus von Lellis.
Aufnahmebedingungen
Die Studenten des akademischen
Kurses sind ordentliche, außerordentliche oder Gasthörer.
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Die ordentlichen
Hörer streben das Lizenziat und das Doktorat in
der Theologie der Krankenpastoral an. Für die Aufnahme
ist erforderlich, daß die Kandidaten im Besitz
des Diploms der Theologie sind oder den philosophisch-theologischen
Kurs in einem Priesterseminar absolviert haben oder
eine andere entsprechende theologische Ausbildung nachweisen
können. In den beiden letztgenannten Fällen
müssen sich die Kandidaten einer mündlichen
Aufnahmeprüfung unterziehen. Die zuständige
Prüfungskommission stellt die Eignung des Kandidaten
mittels eines Prüfungskolloquiums über ein
vom Institut vorgegebenes Thema fest.
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Von
den außerordentlichen Studenten wird das Abgangszeugnis
einer höheren Schule (Abitur) sowie eine theologische
Grundausbildung verlangt. Am Ende des Ausbildungskurses
erhalten sie das Diplom für die Theologie der Krankenpastoral.
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Von den Gasthörern
ist keinerlei Zeugnis gefordert. Sie nehmen nur an dem
einen oder anderen Kurs teil. Ihnen wird am Schluß
eine Hörerbescheinigung oder auch ein Zeugnis über
eventuell bestandene Examen ausgestellt.
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Der Lehrgang
für das Lizenziat erstreckt sich über 4 Semester
mit insgesamt 49 "Werteinheiten", die auf
Grundkurse, Ergänzungskurse, Seminare und ein unter
Supervision durchgeführtes Praktikum aufgeteilt
sind. Die ordentlichen Hörer erhalten die Licenza
in Theologie mit der Spezialisierung in Theologie der
Krankenpastoral nach Absolvierung der im Studienplan
vorgesehenen Prüfungen und Einreichung einer Dissertation
für die Lizenz sowie nach Bestehen des Schlußexamens
("de universa").
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Die außerordentlichen
Hörer erhalten am Ende des Kurses ein spezielles
Diplom in Theologie der Krankenpastoral, das sie befähigt,
in der Krankenseelsorge tätig zu sein. Von ihnen
wird keine Diplomarbeit gefordert, und sie können
auch im Einvernehmen mit dem Präsidenten des Institutes
von einzelnen Kursen dispensiert werden.
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Der Kursus
zur Erlangung des Doktorates in Theologie der Krankenpastoral
ist zugänglich für jene, die den Kurs für
die Lizenz mit der entsprechenden Bewertung (wenigstens
9/10) abgeschlossen haben und zwei Sprachen außer
der Muttersprache beherrschen. Wer den Titel der Licenza
besitzt, aber nicht die Spezialisierung in Theologie
der Krankenpastoral, muß einige Fächer des
Licenza-Kurses (24 "Werteinheiten") erfüllen,
die im Einzelfall mit der Leitung des Institutes zu
vereinbaren sind.
Dokumente für die Inskription
zum akademischen Kurs
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Aufnahmeantrag
auf einem beim Sekretariat erhältlichen Formular.
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Vorgeschriebene
Studiennachweise (Kopie des Diploms in Theologie oder
Original des Zeugnisses der abgeschlossenen Studien).
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Einzahlung
der Inskriptionsgebühr.
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Für Seminaristen
und Ordenspersonen wird die Einverständniserklärung
des eigenen Oberen (Diözesanbischof, Rektor des
Seminars oder Kollegs, des zuständigen Ordensoberen);
für Laien ist ein Empfehlungsschreiben der kirchlichen
Autorität (Pfarrer etc.) erforderlich.
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Zwei Fotografien
in Paßbildformat.
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Für die
in Rom außerhalb von Konvikten oder Kollegien
wohnenden Diözesanpriester: jährliches Reskript
der Erlaubnis durch das Vikariat von Rom.
- Für Bewerber des Doktorats,
die von einer anderen Spezialisierung kommen, ist eine
Kopie ihres Lizenziatszeugnisses erforderlich.
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